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Aus deutschen Zeitungen

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Kommentar

06.10 Uhr
Informationen am Morgen

Berichte, Interviews, Reportagen

06.30 Uhr
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06.35 Uhr
Morgenandacht

Pfarrer Christoph Stender, Aachen Katholische Kirche

06.50 Uhr
Interview

07.00 Uhr
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07.15 Uhr
Interview

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Sport am Morgen

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08.10 Uhr
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08.30 Uhr
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08.47 Uhr
Sport am Morgen

08.50 Uhr
Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Kalenderblatt

Vor 75 Jahren: Karl Jaspers hält in Heidelberg seinen Vortrag "Erneuerung der Universität"

09.10 Uhr
Das Wochenendjournal

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Klassik-Pop-et cetera

Am Mikrofon: Die Jazzsängerin Efrat Alony "Efrat Alony ist vielleicht die beste Jazzsängerin, die wir zur Zeit in Deutschland haben" - so wurde die Künstlerin in der Presse gelobt. 1975 kam sie als Tochter irakischer Einwanderer in Haifa, Israel, zur Welt. Neugierig auf die Schallplattensammlung ihres Vaters, machte Efrat Alony die Bekanntschaft mit den Klängen der Beatles, des amerikanischen Jazzgitarristen Pat Metheny und der kanadischen Singer-Songwriterin Joni Mitchell und beschloss, nach Ende der Schul- und Militärzeit, Musikerin zu werden. Sie studierte Jazz- und klassischen Gesang in Ramat haScharon nahe Tel Aviv und in Boston und ging Ende der 90er-Jahre nach Berlin, wo sie ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik Hanns Eisler abschloss. Die deutsche Hauptstadt ist seitdem die Wahlheimat der experimentierfreudigen Vokalistin. In ihre Musik mischt sie Elemente aus Jazz, Rock und Pop und bezieht auch elektronische Klänge mit ein. Seit 2009 ist Efrat Alony außerdem Professorin für Jazzgesang an der Hochschule der Künste in Bern. Musikalischer Roadtrip

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Gesichter Europas

Ein Sommer mit den Gesichtern Europas - Die Redaktion empfiehlt "Mit dem Zug durch die Zeit - Die russische Eisenbahn" Von Gesine Dornblüth (Dlf 2011)

12.00 Uhr
Nachrichten

12.10 Uhr
Informationen am Mittag

Berichte, Interviews, Musik

12.50 Uhr
Internationale Presseschau

13.00 Uhr
Nachrichten

13.10 Uhr
Themen der Woche

13.30 Uhr
Eine Welt

Auslandskorrespondenten berichten

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
Campus & Karriere

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
Corso - Kunst & Pop

Das Musikmagazin

16.00 Uhr
Nachrichten

16.05 Uhr
Büchermarkt

Bücher für junge Leser

16.30 Uhr
Forschung aktuell

Computer und Kommunikation

17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Streitkultur

17.30 Uhr
Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18.00 Uhr
Nachrichten

18.10 Uhr
Informationen am Abend

18.40 Uhr
Hintergrund

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Kommentar

19.10 Uhr
Sport am Samstag

20.00 Uhr
Nachrichten

20.05 Uhr
Hörspiel

Die Gefangene (2/3) Von Marcel Proust Bearbeitung: Manfred Hess und Hermann Kretzschmar Regie: Iris Drögekamp Komposition: Hermann Kretzschmar Mit Michael Rotschopf, Lilith Stangenberg, Gerd Wameling, Leslie Malton u.a. Produktion: SWR/Dlf 2020 (Teil 3 am 22.8.2020) "Hart und gemein zu sein zu dem, was man liebt, ist so natürlich! Andere sind uns gleichgültig, und Gleichgültigkeit lädt nicht zur Bosheit ein." Marcel Proust. Der Ich-Erzähler Marcel, Spross wohlhabender Eltern, bewegt sich in den höchsten Kreisen von Bourgeoisie und Adel. Nun liegt er in seinem Bett und erinnert sich an die Zeit, als um 1901 in Paris die junge wie lebenslustige Geliebte Albertine in seinem Elternhaus wohnte, gleich einer Gefangenen seiner Eifersucht und jenseits aller Konventionen. Aber wer ist hier Sklave, wer Herr(in) im Spiel der Metamorphosen einer Liebe, deren existenzielle Voraussetzung die Lüge ist, um ihre Intensität zu spüren? Diese ewig alte wie moderne Geschichte spiegelt Proust zugleich im tragikomischen Niedergang des homosexuellen Décadent Baron de Charlus, dessen Leidenschaft zum Geiger Morel den Intrigen des Salons von Madame Verdurin zum Opfer fällt. Die Heraufbeschwörung des erinnerten Liebesleids wird bei Proust zum kaleidoskopischen Instrument, das erst den gnadenlosen Blick auf die berauschende Vielfalt der inneren und äußeren Welt ermöglicht. Und wer will, kann Proust heute auch als Lebensberatung in eigener Sache nutzen. Die insgesamt sieben Bände von Prousts "Recherche" müssen nicht nacheinander gelesen werden. Jeder Band beansprucht als Roman Autonomie, auch wenn die Konzeption des Gesamtwerkes als Zyklus angelegt ist. Dieser Widerspruch, der Teil von Prousts Signatur als Meisterwerk der Moderne ist, spiegelt sich in der SWR-Hörspielfassung wider, die 2018 mit dem vierten Buch, "Sodom und Gomorrha", einsetzte und mit dem fünften, "Die Gefangene", fortgesetzt wird. Die Textfassung folgt der neuen deutschen Übersetzung von Bernd-Jürgen Fischer, basierend auf der französischen Pléiade Ausgabe von 1988, die 2018 abgeschlossen wurde. Die Gefangene (2/3)

22.00 Uhr
Nachrichten

22.05 Uhr
Atelier neuer Musik

Revolte im Elfenbeinturm Die Darmstädter Ferienkurse im Krisenjahr 1970 Von Anna Schürmer 2020 entfallen die Darmstädter Ferienkurse wegen Corona. Auch vor 50 Jahren herrschte Ausnahmezustand im Mekka der Neuen Musik: Damals probten politisierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Aufstand und provozierten einen eklatanten Kurzschluss von Kunst und Politik. Die damals im Jahr 1970 gewissermaßen in Hörweite der "Achtundsechziger" verhandelten Fragen besitzen auch und gerade heute Relevanz: Kann bzw. darf Musik politisch sein? Wie vertragen sich demokratische Mitbestimmungsrechte mit den Hierarchien des Musiklebens? Muss engagierte Musik leicht verständlich für Massen sein oder kann gerade auch das Experiment sozioästhetisch wirksam werden? Und wie sieht es mit der Internationalisierung, Pluralisierung und Diversifizierung der Szene Neuer Musik aus? Autorin Anna Schürmer lässt die eklatanten Ereignisse von einst und ihre Folgen im Gespräch mit prominenten Zeitzeugen und mithilfe akustischer Quellen aus heutiger Sicht aufleben. Zu Wort kommt dabei Kaske-Preisträger Peter Michael Hamel, während der 2012 verstorbene Ideologiekritiker Hans G Helms mit seiner "Dokumentation einer misslungenen Revolution" historische O-Töne und Musikaufnahmen beisteuert.

22.50 Uhr
Sport aktuell

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Lange Nacht

Alle reden zu viel Die Lange Nacht zum 100. Geburtstag von Charles Bukowski Von Knut Benzner Regie: der Autor Heinrich Karl Bukowski, das war sein Taufname, als er am 16. August 1920 in Andernach, 15 Minuten nordwestlich von Koblenz, als Sohn eines US-amerikanischen Besatzungssoldaten geboren wurde. Aus Heinrich Karl wurde Charles, Charles Bukowski, Dichter und Schriftsteller, der Mann mit der Ledertasche, der schlechte Verlierer und derjenige, der detailliert bestimmte Männerfantasien beschrieb: ein ungehemmter Junggeselle, schlampig, unsozial und frei - ob in Gedichten, Kurzgeschichten oder Romanen. Dabei war er verheiratet, mehrere Male, und es ist davon auszugehen, dass ihn seine letzte Frau, Linda Lee Beighle, gepflegt hat - Bukowski litt die späten Jahre seines Lebens an Leukämie. Bukowski war und ist in mehr als 40 Büchern Außenseiter der Literatur und sicherlich auch des Literaturbetriebs. Er, der Trinker und Raucher, wurde verachtet und verehrt. In Deutschland aber war und ist die Verehrung fast überproportional. "Keinem schlägt die Stunde", so der Titel einer posthum veröffentlichten Sammlung seiner Storys. Ihm schlug sie dann doch, ausgemergelt, ausgezehrt, mit 73 Jahren.

23.57 Uhr
National- und Europahymne

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Lange Nacht

Alle reden zu viel Die Lange Nacht zum 100. Geburtstag von Charles Bukowski Von Knut Benzner Regie: der Autor Heinrich Karl Bukowski, das war sein Taufname, als er am 16. August 1920 in Andernach, fünfzehn Minuten nordwestlich von Koblenz, als Sohn eines US-amerikanischen Besatzungssoldaten geboren wurde. Aus Heinrich Karl wurde Charles, Charles Bukowski, Dichter und Schriftsteller, der Mann mit der Ledertasche, der schlechte Verlierer und derjenige, der detailliert bestimmte Männerfantasien beschrieb: Ungehemmter Junggeselle, schlampig, unsozial und frei - ob in Gedichten, Kurzgeschichten oder Romanen. Dabei war er verheiratet, mehrere Male, und es ist davon auszugehen, dass ihn seine letzte Frau, Linda Lee Beighle, gepflegt hat - Bukowski litt die späten Jahre seines Lebens an Leukämie. Bukowski war und ist in mehr als 40 Büchern Außenseiter der Literatur und sicherlich auch des Literaturbetriebs. Er, der Trinker und Raucher, wurde verachtet und verehrt. In Deutschland aber war und ist die Verehrung fast überproportional. "Keinem schlägt die Stunde", so der Titel einer posthum veröffentlichten Sammlung seiner Storys. Ihm schlug sie dann doch, ausgemergelt, ausgezehrt, mit 73 Jahren.

01.00 Uhr
Nachrichten

02.00 Uhr
Nachrichten

02.05 Uhr
Deutschlandfunk Radionacht

02.07 Uhr
Klassik live

Wolfgang Amadeus Mozart Konzert für Flöte, Harfe und Orchester C-Dur, KV 299 Laurent Petitgirard "Dilemme" für Flöte, Harfe und Streichorchester Marie-Pierre Langlamet, Harfe Emmanuel Pahud, Flöte Dresdner Philharmonie Leitung Cristian Mãcelaru Aufnahme vom 1.6.2019 aus dem Kulturpalast Dresden

03.00 Uhr
Nachrichten

03.05 Uhr
Heimwerk

Mario Castelnuovo-Tedesco Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 G-Dur, op. 46 Alghe für Klavier 2 Film Studies Pietro Massa, Klavier Neubrandenburger Philharmonie Leitung: Stefan Malzew

03.55 Uhr
Kalenderblatt

04.00 Uhr
Nachrichten

04.05 Uhr
Die neue Platte XL